Ökumenischer Dorfadventskalender
 |  Duttweiler  |  Kirchen
Der ökumenische Dorfadventskalender wurde erstmals im Jahr 2001 veranstaltet. Nach dem Willen der Organisatoren soll diese Aktion die Bürger auf folgende Weise bereichern:
Gemeinsam wollen wir die Adventszeit bewusster erleben!
Als Katholiken und Protestanten möchten wir gemeinsam handeln!
Wir möchten Licht und Wärme in die dunkle Jahreszeit bringen!
Es ist unser Ziel, unser Dorf und seine Menschen besser kennenzulernen!
2017
2016
2015
2014
2013
2012
2011
2010
2009
2008
2007
2006
2005
2004
2003
2002
2001
Zehn Jahre Dorfadventskalender - ein Rückblick
Im Juni 2001 entstand in einer gemeinsamen Sitzung des Presbyteriums und des Pfarrgemeinderates die Idee der „Adventsfenster".
Grundgedanke war, den christlichen Aspekt der Adventszeit wieder in den Mittelpunkt zu rücken. Weg von Kaufhausidylle und Weihnachtsmarktromantik zurück zu den gemeinsamen Schätzen.
Vorerst war die Aktion nur für das Jahr 2001 geplant, dann sollte je nach Anklang über eine Fortsetzung entschieden werden. Zur Festlegungen der Einzelheiten trafen sich im Oktober Pfarrer Uwe Weinerth, Christel Schnebel, Pastoralreferentin Louise Gruender und Melanie Walter. Da Duttweiler nicht genug Interessierte hatte, um jeden Tag ein Fenster gemeinsam im Rahmen einer kleinen Andacht (mit Geschichte, Lesung, Gebet, Liedern etc.) zu eröffnen, beschloss man, sich damit auf die Adventssonntage zu beschränken.
Die ersten Adventsfenster waren ein voller Erfolg! Viel mehr Menschen kamen, als man es sich erhofft hatte, so dass einer Fortsetzung nichts im Wege stand.
Im nächsten Jahr wurde die Aktion sogar ausgeweitet auf das, was heute die meisten als Selbstverständlich kennen: Zusätzlich zu den feierlichen Eröffnungen an den Adventssonntagen öffnet sich jeden Tag ein weiteres Fenster vom 1. bis zum 24.12., das ab diesem Tag bis zum Dreikönigstag täglich von 17 bis 21 Uhr beleuchtet wird. Im Jahr
2002 gab es zwar noch viel Erklärungsbedarf, doch es fanden sich sehr schnell genug Duttweilerer die mitmachen wollten und sehr viele, die den adventlichen Spaziergang entlang der beleuchteten Adventsfenster genossen.
Wir hoffen, dass der Dorfadventskalender auch weiterhin dazu beiträgt, das der Advent eine Zeit der Stille und Besinnung bleibt und das innere Vorbereiten auf Weihnachten nicht verloren geht. Als Christen sollten wir uns das kostbare Geschenk der Adventszeit bewahren und nicht das Weihnachtsfest vorwegnehmen.
Quelle: Ökumenischer Gemeindebrief Dezember 2010