In Duttweiler soll Wählergruppe gegründet werden
29. Januar 1974
Jakob Müller sieht Duttweiler in guter Position
Nach der Eingemeindung wird Duttweiler zukünftig durch einen Ortsbeirat und einen Ortsvorsteher vertreten. Der ehemalige Bürgermeister Jakob Müller will erreichen, dass auch parteiunabhängige Bürger in dem Gremium vertreten sind und dazu eine freie Wählergruppe (FWG) gründen.
Bei einem ersten gut besuchten Treffen in der Gaststätte „Zur Festhalle" haben sich etliche Bürger fürs Mitmachen interessiert.
Müller verwies auf seine Erfahrungen als Bürgermeister und seine Leistungen in seiner Amtszeit. Duttweiler komme nicht mit leeren Händen nach Neustadt alle lebenswichtigen Versorgungsanlagen seien vorhanden. Somit ist Duttweiler in der Lage, auch Forferungen stellen zu können. Müller nannte unter anderem die Umgestaltung des Friedhofes, die Renovierung des Gemeindehausdaches, die Pflege des Schwimmbads sowie dem Ausbau des Gemeindeplatzes und der Nebenstraßen. Müller will auch das „Weinfest der Freundschaft" nicht untergehen lassen und es weiter aufpolieren. Er sprach sich weiter dafür aus, das Bild Duttweilers als Naherholungsgebiet auszugestalten und in Neustadt die Weinkultur zu heben.
Von der FWG Neustadt war deren Vorsitzender Dr. Kurt Cambeis gekommen. Duttweiler müsse aufpassen dass Duttweiler im „großen Konzert" das richtige Gewicht bekomme und um seinen weit über die Grenzen des Landes hinaus erworbenen Ruf und Ruhm zu bewahren. Er nannten Jakob Müller als die Idealbesetzung für den Posten des Ortsvorstehers.


Pressespiegel
Rheinpfalz,5. Februar 1974
Jakob Müller gründet Wählergruppe